21

Unerwünschtes flirten

-

Hallo, ich betreue einen körperlich behinderten Erwachsenen. Habe ihn erst vor kurzem übernommen. Wir verstehen uns gut und haben einige gemeinsame Interessen, schauen zB dieselben Serien, also gehen uns nie die Themen zum quatschen aus. Ich habe ihm von Anfang an klargemacht, dass er mein „Chef“ ist und ich das als reines Arbeitsverhältnis sehe.

Zuerst fing er an zu fragen ob man auch mal außerhalb der Arbeitszeit etwas unternehmen könnte, das hätten auch andere Assistenten gemacht (???), wollte wissen ob ich facebook nutze, usw. Das habe ich freundlich aber bestimmt zurückgewiesen.
Jetzt ist es aber so, dass er immer wieder betont, wie einsam er ist, dass er so lange Single ist, dass er wohl nie eine Freundin haben wird usw. Außerdem fängt er an, vor anderen mit mir „anzugeben“, wie hübsch ich sei, macht mir Komplimente, usw. Ich muss ihm ja weiterhin zB beim waschen helfen… Das ist mir langsam wirklich unangenehm, und ich hab echt ein dickes Fell!
Er hat sich schonmal für sein Verhalten entschuldigt (ich kann die Frustration auch irgendwie verstehen…). Trotzdem, ich weiß nicht, was ich noch tun kann.

Ich möchte mal in die Runde fragen wie andere (weibliche) Assistenten/Pfleger/Helfer damit umgehen…? Ähnliche Erfahrungen? Tips oder Ratschläge für mich??

13

Selbständigkeit in SGB XII – Beratungsstellen? Ansprechpartner?

-

Hallo!

Ich erhalte Leistungen nach SGB XII, weil ich aufgrund psychischer Behinderung keiner „normalen“ Erwerbstätigkeit nachgehen kann.

Jetzt möchte ich mich (erstmal niederschwellig) selbständig machen, was an sich auch kein Problem zu sein scheint.
Allerdings erhalte ich vom Amt keine genaueren Informationen über Einnahmenabrechnung, außer „Gehen Sie zum Steuerberater und lassen Sie sich da helfen!“
Das ist natürlich ganz toll, so ohne Geld für einen Steuerberater ;)
Außerdem… ist es Steuerrecht, wenn ich wissen will, wie ich gewerbliche Einnahmen mit SGB XII verrechnen soll?

Jedenfalls habe ich einige Fragen und bräuchte Antworten und Beratung dazu.
Falls jemand etwas weiß oder jemanden kennt: Bitte melden :)

Konkretere Fragen:
Mir wurde gesagt ich müsse monatlich mit dem Sozialamt abrechnen und dürfe 30% meiner Einnahmen behalten.
– Was zählt hier als „Einnahme“?
– Welche Kosten darf ich in welcher Höhe von den Einnahmen abziehen?
-Und darf ich (für Weiterbildung, Führerschein, größere Ausgaben für die „Firma“) etwas ansparen?

Links zu entsprechenden Abschnitten im SGB oder sonstwo sind auch willkommen.

Außerdem Erfahrungsberichte, falls sich jemand anders auch unter SGB XII selbständig gemacht hat.

Vielen lieben Dank :)

12

Diskriminierung von Schwerbehinderten durch den deutschen Staat

-

Diskriminierung von Schwerbehinderten durch den deutschen Staat
– Ein Aufruf an alle Schwerbehinderten und Nicht-Schwerbehinderten –

Mir reicht’s. Wem noch? Ich möchte als Schwerbehinderte nicht mehr in einer solchen unwürdigen Lebenssituation, ohne Lebensqualität, weiter leben müssen. Der Deutsche Staat und seine ausführenden Behörden diskriminieren Schwerbehinderte und berauben sie ihrer Freiheit. Dies betrifft besonders alle Schwerbehinderte, die die Sozialhilfe erhalten. Ständig verstoßen die entsprechenden Behörden gegen das Grundgesetz und andere bestehende Gesetze, z. Bsp.: „Die Freiheit der Person ist unverletzlich“, Art. 2 Abs. 2 GG; „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“, Art. 3 Abs. 3 GG; „… es soll die Benachteiligung von Menschen mit Behinderung beseitigen bzw. verhindern sowie die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben gewährleisten und ihnen eine selbstbestimmte Lebensführung ermöglichen“, §1 BGG; „Behinderte erhalten Leistungen, um ihre Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu fördern, Benachteiligungen zu vermeiden oder ihnen entgegenzuwirken“, §1 SGB IX).

Das geplante Bundesteilhabegesetz deckt nicht im geringsten die Punkte ab, die für einen Schwerbehinderten zu einer gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben nötig sind. Außerdem wird sicherlich bis zur Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes auch noch vieles aus dem Gesetzentwurf gestrichen.

Es müssten meines Erachtens die folgenden Punkte unbedingt berücksichtigt werden:

– Ein Schwerbehinderter hat das Recht, nicht in Armut zu leben.

– Ein Schwerbehinderter hat das Recht, gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben in Deutschland teilzunehmen.

– Armut, Krankheit und Freiheitsberaubung sind das Schlimmste, was einem Menschen passieren kann. Armut macht krank.

– Ein Schwerbehinderter lebt in München unterhalb der Armutsgrenze. Ein Schwerbehinderter hat im teuren München monatlich viel weniger Geld zur Verfügung als beispielsweise im weniger teurem Gießen. Hier müsste ein Ausgleich geschaffen werden.

– Warum bekommt ein Schwerbehinderter Sozialhilfe und muss sich den ständigen Kontrollen über seine Finanzen unterziehen, z.B. Offenlegung von Kontoauszügen? Es kann sogar, von der entsprechenden Behörde, direkt auf die Girokonten zugegriffen werden, um zu prüfen, ob da nicht vielleicht ein Cent zu viel drauf ist.

Es wird kein angemessener Inflationsausgleich gezahlt.

Jede Rentenerhöhung wird mit der Sozialhilfe verrechnet.

– Ein Schwerbehinderter fällt automatisch in die Altersarmut, weil er kein Geld hat eine private Altersvorsorge zu bezahlen. (Ich habe dadurch große Existenzängste.).

– Ein Schwerbehinderter ist kaum in der Lage, eine interessante Sportart auszuüben, weil die Mitgliedschaft in einem Sportverein oder andere sportliche Betätigungen zu viel Geld kosten.

– Ein Schwerbehinderter ist kaum in der Lage, in der Apotheke rezeptfreie Medikamente zu kaufen.

– Wenn ein Schwerbehinderter geringfügig beschäftigt ist, bleibt ihm nur ein kleiner Rest seines Hinzuverdienstes, weil das meiste mit der Sozialhilfe verrechnet wird.

– Ein Schwerbehinderter kann kaum Hobbys ausüben, denn die meisten interessanten Hobbys kosten Geld.

– Ein Schwerbehinderter kann nicht heiraten, weil dann der Ehemann/Ehefrau für sie/Ihn zahlen muss.

– Es ist äußerst schwierig für einen Schwerbehinderten, einen Lebenspartner zu finden, denn niemand möchte mit einem armen Menschen zusammen sein.

– Warum muss ein Schwerbehinderter den demütigenden Gang zur Münchner Tafel antreten oder z.B. Pfandflaschen sammeln? Wie kann es sein, dass ein Schwerbehinderter nicht genügend Geld hat, um sich jeden Monat genug zu essen kaufen zu können? Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist kaum möglich.

– Ein drittel aller Lebensmittel werden auf den Müll geworfen. Bei den Tafeln kommt davon noch nicht einmal ein Bruchteil an.

– Ein Schwerbehinderter kann kein größeres Haustier halten. Im Tierheim München wurde mir zu verstehen gegeben, dass ich keinen Hund mehr bekomme, weil ich zu arm dafür sei.

– Ein Schwerbehinderter kann keinen Zahnersatz bezahlen.

– Ein Schwerbehinderter kann keine IGEL-Leistungen bezahlen.

– Ein Schwerbehinderter kann nicht verreisen.

– Ein Schwerbehinderter darf nur über ein Vermögen von 2.600,- € verfügen, weil alles, was darüber ist, mit der Sozialhilfe verrechnet wird.

– Ein Schwerbehinderter kann keinen Bausparvertrag abschließen.

– Wenn ein Schwerbehinderter Kinder hat, kann er nichts für diese zurück legen.

– Ein Schwerbehinderter kann sich keine Kleidung/Schuhe kaufen. Er hat auch nicht genug Geld für eine angemessene Körperpflege, z.B. Friseur (zumindest geht es mir als Frau so).

– Ein Schwerbehinderter muss 1% seines Bruttoeinkommens bezahlen, bevor er von der Medikamentenzuzahlung befreit wird (ca. 50,- €). Woher soll ein Schwerbehinderter das Geld nehmen?

– So ein Leben hat keine Qualität. Ständige Angstzustände begleiten einen Schwerbehinderten, dass das Geld nicht bis Monatsende reicht.

– Ein Schwerbehinderter darf sich nur für einen begrenzten Zeitraum von seinem Wohnort entfernt aufhalten. Er muss sich ständig bei der entsprechenden Behörde an- und abmelden. Sollte er/sie längere Zeit von seinem Wohnort entfernt sein, dann wird ihm seine Sozialhilfe nicht weiter gezahlt. Dies könnte Obdachlosigkeit zur Folge haben. Das ist eine Art von Freiheitsberaubung.

– Mein Partner wohnt 500 km von meinem Wohnort entfernt. Die Abwesenheitszeiten von meinem Wohnort werden auch noch kumuliert und ist der festgelegte Zeitraum überschritten, wird mir mit Obdachlosigkeit gedroht. Mein Partner und ich können nie zusammen zu ziehen. Mein Partner muss erst sein ganzes Vermögen ausgeben, bis uns beiden 3.214,- € zusammen bleiben. So groß ist kaum eine Liebe, dass ein Partner bereit ist völlig zu verarmen.

– Da meine Abwesenheitszeiten von meinem Wohnort jetzt überschritten sind, können wir uns nicht mehr sehen. Dadurch kann unsere Beziehung zerstört werden, was mich dann völlig an die Unwahrscheinlichkeit, noch einen Sinn im Leben zu sehen, bringen würde.

Ein Nicht-Schwerbehinderter hat solche Schikanen nicht zu ertragen.

Jeder Schwerbehinderte sollte dieser Ungerechtigkeit den Kampf ansagen.
Es handelt sich hierbei immerhin um über 7 Mio. Schwerbehinderte in Deutschland. Zusammen könnten alle viel bewegen.

Ich strebe eine Verfassungsbeschwerde (Art. 93 Abs. 1, 4a GG) und eine Klage beim Sozialgericht an. Die Erfolgsaussichten werde ich erst von einem versierten Rechtsanwalt prüfen lassen. Wer unterstützt mich dabei?

München, am 15. Juli 2015

(Ich bin neu hier in den Foren und auf Eure Antworten und Reaktionen gespannt!)

Viele Grüße

Beate

11

Wiedereingliederung/Pflegestufe

-

Hallo ihr alle,

meine Frage ist:
Kann das Sozialamt eine Pflegestufenüberprüfung anordnen? Wenn ich es nicht tue,erhalte ich keine Wiedereingliederung?

Seit ein paar Jahren erhalte ich 6 std/Woche. GDB 100 aufgrund von Traumafolgen. Ich lebe in eigener Wohnung.

Und wenn die das dürfen, hat die Pflegestufe Nachteile für mich, insofern, dass ich Hilfen anders weniger erhalte?

Ich habe Angst das ich sozusagen aufgegeben werde und es irgendwann nur noch um „aufbewahren“ geht.

Ich hoffe, das mir jemand Hilfreiches sagen kann oder auch Tipps wo ich weiterlesen kann.

liebe Grüße,
stern

11

Rollstuhlgerechtes Hotel in Berlin

-

Ich suche ein gutes Hotel in Berlin, rollstuhlgerecht und behindertenfreundlich möglichst nahe an der Urania.
Freue mich auf Tipps und danke jetzt schon, Petra

7

Probleme während des Wartens auf gesetzliche Betreuung

-

Hallo zusammen,
ich habe Anfang Mai eine Betreuungsanregung (gesetzliche Betreuung) für mich ausgefüllt und abgeschickt.

Es wurde schon ein Sozialbericht erstellt und ich habe eine Aktennummer. Der Rest ist Warten auf- keine Ahnung was.

Jetzt türmen sich aber meine Probleme mit Jobcenter, Kindergeld und und und
Wo kann man sich hinwenden in so einem Fall?
Ich bin überfordert- verstehe diese ganze Zettelage nicht und es geht mir immer schlechter. Mir wurde im Rathaus gesagt, ich solle mich bei der Bezirksozialarbeiterin melden, „wenn was ist“. Das habe ich gemacht- aber die Frau kann mir gar nicht helfen- sie könne nur mit mir mal reden, hat sie gesagt.

Ja großartig. Das hilft mir nicht.
Gibt es so etwas wie vorläufige gesetzliche Betreuungen oder so etwas, wo ich mich melden kann?
Könnte ich auch – rein theoretisch- einfach zu einem Anwalt gehen und sagen: „Hier machen sie mal, bis das Gericht fertig ist“ ?

Ich bin dankbar für jede Option.

8

Lift-Aktiv-Rolli

-

Als Rollstuhlfahrerin, lebe ich in einer Wohnung, die nicht der DIN-Norm entspricht, aber für meine Bedürfnisse bisher ausreichte (Parterre z.B.). Nun wurde mir von der Krankenkasse ein Aktivrolli mit mechanischer Lifterfunktion abgelehnt (um an Regale etc zu kommen), da ich in einer nicht behindertengerecht angepassten Wohnung lebe (was wesentlich teurer wäre – Küchenzeile usw.), dafür sei die Kasse nicht zuständig. Wer weiß Rat?

7

Rollstuhlspende

-

Der Rollstuhl meiner Mutter wurde ausgetauscht und die Krankenkasse will diesen nun nicht weiter nutzen sondern verschrotten, weil es keine Ersatzteile mehr gibt. Der Faltrollstuhl ist wirklich in sehr gutem Zustand, weil er nicht in Dauerbenutzung war. Deshalb kann ich diesen guten Gewissens spenden. Wohin kann ich spenden? Gibt es sinnvolle, zuverlässige Projekte? Bin für Hinweise dankbar.

7

Zöliakie

-

Guten Morgen zusammen,
Zöliakie scheint ein unbekanntes Gespenst zu sein. Jeden falls sehen einen viele so an wenn sie das Erste Mal davon hören.
Das Problem im Alltag ist einfach, dass die notwendige Diät ignoriert wird. Bei meiner Tochter führte das zu schlimmen Mangelerscheinungen und wenn sie jetzt versehentlich auch nur Spuren von Gluten zu sich nimmt bekommt sie schlimme Verstopfung mit Darmblutungen und farblosen Stuhlgang. Dafür reicht schon ein Brotkrümel. Wie kann es gelingen, dass das Umfeld mehr Verständnis hat,statt zu sagen: „ach der Krümel oder die spinnt.“? Egal auf welcher Veranstaltung wir sind es ist immer Spießrutenlaufen. Zwar gibt es verständige Freunde, aber in der großen Gemeinschaft ist es ein Problem, weil Gluten zu unserem allgemeinen Grundnahrungsmittel nämlich dem Brot gehört und außerdem ist es oft zugesetzt, weil es gut bindet und billig ist. Klar kann ich mich wehren, aber manchmal will ich einfach wieder ganz normal leben so wie die anderen auch. Leider geht das nicht wenn der Nachbar in die Tasse meiner Tochter krümelt.

7

Mitfahrzentrale

-

Wir wollen eine Mitfahrzentrale für begleitete Zugfahrten gründen. Dazu brauchen wir vor allem noch Rückmeldung von Menschen mit Schwerbehinderung! Der Fragebogen dauert ungefähr 3 bis 5 Minuten und soll uns ein besseres Bild geben, wie häufig der Zug genutzt wird und welche Art der Hilfe gebraucht wird.

soscisurvey.de/interrolli_enactus

Anderweitige Anregungen sind natürlich auch gerne gesehen ;)
Vielen lieben Dank!
Luzia

7

Wie geht es weiter

-

Die letzten 35 Jahre lebte ich ganz „normal“, leider bekomme ich in den letzten Jahren immer grössere gesundheitliche Probleme.

Ich leide schon seit meinem 15 Lebensjahr an akne inversa aber es war nie so schlimm wie in letzter Zeit. Jede Woche 2-4 Abszesse im Intimbereich und unter den Achseln die mich körperlich sehr einschränken.

Dazu noch Rückenschmerzen das ich mich nicht mehr bewegen kann. Meine Beine sind taub und in den Armen kribbelt es

Die Vorschläge der Ärzte sind nicht ausführbar. Ich soll abnehmen und Sport machen. Gymnastik für den Rücken usw. Ich werde mit Schmerzmittel ruhig gestellt und sobald die Wirkung nachlässt, geht es wieder los.

Durch die beiden Leiden kann ich keinen Sport machen, glaubt mir ich wünschte ich könnte es.

Ich verlasse meine Wohnung nur zum Arzt und das ist wirklich wahnsinnig schmerzhaft.

Ich denke drüber nach eine Reha/Kur zu machen oder einen Schwerbehindertenausweiss zu beantragen.

Mein Mann ernährt uns durch sein Einkommen, denn ich kann seit Monaten nicht mehr arbeiten. Bis dahin habe ich 450 Euro verdient, da mehr auch letztes Jahr nicht mehr funktionierte.

Ich hab mittlerweile schon Depressionen und weiss nicht mehr weiter. Ich hoffe das Ihr mich verstehen könnt.

7

Psychotherapie abgelehnt. Begründung: Was, Sie sind EM-Rentner?

-

Hallo, liebe Selfpedianer_innen,
ich bin nach einem burn-out und anschließendem Klinikaufenthalt auf der Suche nach einer ambulanten Psychotherapie. Leider gestaltet sich das unerfreulich schwierig! Daher bitte ich hier um weitere Meinungen zu diesem Thema.
Bisher hatte ich schon 5 Vorgespräche bei verschiedenen Therapeuten. Dabei habe ich als Ablehnungsgrund zu hören bekommen: “Was Sie sind EM-Rentner? Dann bekomme ich das nicht von der Kasse finanziert. Keine Chance. Suchen Sie sich ne Arbeit, dann geht das.” (O-Ton einer privat abrechnenden Therapeutin) Da ich schon länger als 3 Monate suche und über 5 Ablehnungen entgegen nehmen mußte, kann die Kasse auch die Leistung eines privaten Therapeuten übernehmen – auf Antrag.
Ein anderer Therapeut: “Was sie sind berentet? Wie wollen Sie denn dann gesund werden? Ohne Arbeit geht das nicht.” Das fand ich besonders krass – denn ich habe mir das nicht ausgesucht – und klar will ich wieder arbeiten! Das sollte doch parallel gehen. Stabilisierung und langsamer Wiedereinstieg… ?!
Haben Psychologen da etwa Vorbehalte gegenüber EM-Rentner bei der Vergabe von Psychotherapie-Plätzen? Hat da jemand ähnliche Erfahrungen machen müssen?
Ich bin dankbar für jeden Hinweis, wie auch über eine rege Verbreitung meiner Frage in den sozialen Medien. Vielen Dank.
der Sven
Lesetipp: http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2014-03/psychotherapie-depression-wartezeiten

6

Schulbegleitung

-

Guten Morgen zusammen,
hat jemand Infos. Also ich habe bisher eine Schulbegleitung über die individuelle Schwerstbehindertenbetreuung. Nun ist es so, dass zwar möglichst ein und dieselbe Person kommt, aber es kann auch anders kommen. Dann kommt meine Tochter ohne eigentlich besser zu recht. Aber davor hat die Regelschule Angst.(Es gibt dort vermeintlich gesunde Kinder die sich entfernen) Das ganze ist sehr teuer mit über 1000 Euro im Monat für 4 Stunden am Tag. Jetzt gibt es die Möglichkeit eine FSJ-lerin über die Diakonie zu bekommen. 700 Euro für mindestens 20, 5 Stunden im Monat. Problem ist nur wenn diese erkrankt oder auf Fortbildung ist, die nicht in die Ferien gelegt wurde. Ganz abgesehen, dass es allg. Fortbildungen sind und Schulbegleitungen davon nicht profitieren für ihre Arbeit. Meine Frage ist nun, ob es richtig ist, dass ich dann für die Schulbegleitung das persönl. Budget beantragen muss?
Ich bekomme 13 Euro bisher pro Stunde. Bekomme ich die auch wenn ich weniger Kosten habe durch den Wechsel? Und kann dann z.B. eine eigene Vertretung suchen wenn es klemmt. Wie ist das mit der Versicherung von Personen die einspringen?
Wird mir das Pflegegeld dadurch eventuell gekürzt?

6

Ja oder Nein ???

-

Hey-Ho

Bei mir liegt eine Entzündung im ZNS vor. Die sich mittlerweile seid Tagen mehr bemerkbar. Genaueres als die weiß ich nicht. Wurde 2012 im Krankenhaus durch eine LP festgestellt. Daher meine Frage ob ich ins Krankenhaus gehen sollte. Was ich nicht wirklich mag da ich ja selbst noch zum Arzt gehen kann. Und ich anderen Mitmenschen das Bett nicht nehmen will die an ernsteren Erkrankt sind. Beine fühlen sich schwerer an und Sensibilitätsstörung sind mehr geworden Rückenschmerzen kommen noch hinzu. Letztes MRT liegt 6 Monate zurück.

Was würdet ihr machen. Ich denke da seid ein paar tagen drüber nach.

Danke euch.

6

E-Rolli stylen

-

Hallo ich bin neu hier :)
Ich wollte fragen ob ihr Ideen habt wie man seinen E-Rolli ein bisschen individuell gestalten kann?

Natürlich ohne die Krankenkasse zu verärgern!!

Wäre toll wenn mir jemand antworten könnte :-)

6

Schulbegleitung in der Berufsschule?

-

Hallo zusammen,

hat jemand Erkenntnisse oder Erfahrungen zur Schulbegleitung während der Ausbildung? In der normalen Schulzeit zahlt dies ja das Jugendamt. Und danach? Hat das schon mal jemand „durchgemacht“? Gibt es da auch Unterschiede zwischen den Ländern? Ich wohne in RLP.
viele Grüße
Margret

5

Hat jemand Erfahrung mit einer nicht elektronischen Schiebehilfe?

-

Hat jemand Erfahrung mit einer nicht elektronischen Schiebehilfe?
Sie sollte geeignet sein für Wald und Wiesenspaziergänge.

6

Neigungsmesser für E-Rollstuhl

-

Hallo zusammen!

Ich bin auf der Suche nach einem Gerät mit dem man Steigungen oder Gefälle einfach messen kann. Das Teil sollte an einen E-Rolli Storm 3 montiert werden.

Wir möchten damit Wegekategorien und Zugänglichkeiten für Rollstuhlfahrer möglichst einfach erfassen. Auf längeren Strecken ist eine digitale Wasserwaage zu umständlich.

Hat jemand Erfahrung mit einem Fahrradcomputer oder ähnlichem?

6

Grad der Behinderung

-

Hallo an Alle,

ich habe da mal folgende Frage: Ich lebe mit einer leichten Tetraplegie und laufe normalerweise OHNE Hilfsmittel, wenn ich nicht gerade einkaufen gehe, oder etwas schweres tragen muss, nutze ich einen Rollator. Jetzt meine Frage: Fsll ich dann unter G oder ist das schon aG? – Momentan:80% G und B

Danke!

6

Unzuständige Ämter, falsche Bescheide – willkommen im Paragraphendschungel!

-

8746546945_60f46af9db_bÄmter und Leistungsträger fühlen sich unzuständig, spielen Behörden-Pingpong, weisen Anträge ab und verstoßen dabei nicht selten gegen geltendes Recht – nämlich den § 14 aus dem SGB IX. Viele von euch werden so etwas bereits ein- oder mehrmals erlebt haben. Davon zeugen auch einige Berichte, die inzwischen bei Selfpedia eingegangen sind und deutlich machen, wie viel Verbesserungsbedarf in Deutschland noch besteht, wenn es um Leistungen für Menschen mit Behinderungen geht. (mehr …)

Seite 1 von 712345...Letzte »