Hello everybody! :)

Mein Bruder ist körperlich stark eingeschränkt durch eine Gehbehinderung. Er ist angewiesen auf ein Spezialfahrrad und auf der Arbeit teilweise auch auf einen Rollstuhl. Nach abgeschlossenem Masterstudium möchte er nun promovieren.

Bei seiner Tätigkeit geht es auch um Laborarbeit und das ist für ihn etwas schwierig, er bräuchte hier Hilfe in Form einer technischen Assistenz (TA). Diese TA bekommt meines Wissens aber nur finanziert, wer als Doktorand über eine sozialversicherungspflichtige Festanstellung verfügt. Für ihn wäre wohl eine halbe TA-Stelle ausreichend – als Unterstützung im Labor.

Das Problem für meinen Bruder ist nun: Eine solche Festanstellung als Doktorand ist für ihn nicht in Sicht. Er bekommt die Promotion über ein Stipendium (was in diesem Bereich nicht unüblich ist). Er hat auch viele Angebote von guten Unis, aber wie gesagt nur Stipendienplätze.

Jetzt stellt sich die Frage: Wie oder wer könnte diese TA (mit)finanzieren? Es gibt mehrere Initiativen zu dem Thema, aber wir sind da gerade noch etwas unbeholfen. Das reguläre Doktorandengehalt (1.400 Euro monatlich) reicht dafür nicht aus.

Notfalls würden wir das auch selbst finanzieren; uns fehlen aber Infos, wie sich eine TA „privat“ organisieren lässt.

Wie auch immer, vielleicht hat jemand von euch Tipps oder Anregungen für uns. (Von der Initiative „PROMI“ wissen wir bereits, wir werden uns auch in Kürze mit diesem Verein kurzschließen.) Wir möchten nur schon mal gerne „in den Wald hineinhorchen“.

Vielen Dank!! :)